Finanzkrise und der
totale Kollaps -
Plusminus 03.02.2009
Drohende
Katastrophe Nummer Eins:
Die drohende
Weltwirtschaftskrise
Die USA sind heillos
überschuldet. Die
Staatsverschuldung beträgt
8,8 Billionen Dollar (Ich
verwende hier durchgängig
die deutsche Schreibweise.
Die US-Schreibweise bei
dieser Summe: 8,8
Trillion) und wächst
jährlich um etwa 10
Prozent. Zu den 8,8
Billionen Dollar
Staatsverschuldung kommen
noch weitere 42 Billion
Dollar Schulden von
Bundesstaaten, Kommunen
und Privathaushalten.
Jeder US-Bürger, der neu
auf die Welt kommt, wird
mit 130.000 Dollar
Schulden geboren.
Wesentlicher Grund für die
immense Verschuldung ist
ein rasch wachsendes
Handelsbilanzdefizit. Noch
1990 betrug das Defizit
etwa 100 Mrd. Dollar; in
den letzten Jahren ist es
immens gewachsen: Im Jahr
2000 auf 400 Mrd., 2001
auf 380 Mrd., 2002 auf 430
Mrd. Dollar. Ab 2003
beschleunigte sich das
Minus in der Handelsbilanz
noch mal und wuchs auf 500
Mrd., 2004 auf 620 Mrd.,
2005 auf 720 Mrd. und 2006
auf 764 Mrd. Dollar.
Das heißt, im Jahr 2006
hat die Volkswirtschaft
der USA insgesamt 764 Mrd.
Dollar mehr ausgegeben
(beziehungsweise
konsumiert), als
eingenommen
(beziehungsweise
exportiert). Die
Wirtschaft der USA läuft
also immer mehr auf Pump
und muss sich täglich mehr
als 2 Mrd. Dollar aus dem
Ausland - im wesentlichen
von China und Japan -
leihen. Dies geschieht in
Form von Staatsanleihen
mit einem wachsenden
Zinssatz. Es funktioniert
also in etwa so, wie ein
Schneeballsystem.
Die Antwort der
US-amerikanischen
Notenbank ist die Flucht
in die Geldentwertung, die
Inflation. Die
Dollar-Druckmaschinen
laufen auf Hochtouren.
Zwischen März 1959 (290
Mrd. Dollar) und Juni 2002
(8,2 Billionen Dollar) hat
sich die Geldmenge M3 (im
wesentlichen handelt es
sich hierbei um Bargeld,
Sparanlagen,
Terminanlagen,
Geldmarktpapieren und
Geldmarktfonds)
ver-28-facht. Das
Bruttosozialprodukt hat
sich aber im gleichen
Zeitraum nur vervierfacht
(1959 betrug es 2,2
Billionen Dollar, 2002 9,3
Billionen Dollar).
Derzeit belaufen sich die
Schätzungen der Geldsumme
M3 der USA auf ca. 10
Billionen Dollar.
Tatsächlich kann man den
Betrag nur schätzen, da
die Notenbank der USA die
Zahl der neugedruckten
Dollars seit März 2006
nicht mehr veröffentlicht.
Die Inflation in den USA
ist zum Staatsgeheimnis
geworden!
Der neue Notenbankchef Ben
Bernanke wird zitiert mit
den Worten:
Die US-Regierung besitzt
eine Technologie,
Druckerpresse genannt, die
es erlaubt, so viele
Dollars herzustellen, wie
sie wünscht und das im
Wesentlichen ohne großen
Kostenaufwand.
Das bedeutet, dass es
einen riesigen
Substanzverlust der
amerikanischen Wirtschaft
gibt. Denn die Geldsumme
steigt nur aufgrund der
Kreditvergabe der Banken
und nicht aus der realen
Wertschöpfung. Der
Geldwert wächst, die
realen Werte nicht. Trotz
leichtem
Wirtschaftsaufschwung
verliert der Dollar
gegenüber anderen
Währungen immer mehr an
Wert. Kostete der Euro
noch im Januar 2000 nur
etwa 0,90 US-Dollar, so
muss man jetzt für einen
Euro schon 1,346 US-Dollar
hinblättern. Das ist ein
Wertverlust von fast 50
Prozent innerhalb von
wenigen Jahren.
Viel Kapital aber
kleine Profitrate
Im Zentrum der Krise steht
die Frage nach dem
tendenziellen Fall der
Profitrate. Tatsächliche
Werte können nur durch
lebendige Arbeit geschöpft
werden. Der
Konkurrenzdruck des
Kapitalismus zwingt die
Firmen aber, beständig
Gewinne in neue
arbeitssparende Maschinen
zu investieren. Dies
verringert aber den Anteil
der lebendigen Arbeit.
Dieser Effekt setzt sich
bei allen konkurrierenden
Kapitalisten durch und
schmälert mittelfristig
ihre Profite.
Rationalisiert der
einzelne Kapitalist nicht,
dann fliegt er aus dem
Rennen, da seine
Konkurrenten billiger
produzieren und verkaufen
können. Kurzfristig
konnten sich die
Unternehmen einen
Konkurrenzvorteil
verschaffen, indem sie in
Billiglohnländern wie
China produzieren ließen.
Doch auch hier setzt sich
der Druck auf die
Profitrate durch.
Derzeit gibt es riesige
Kapitalsummen auf der
Suche nach
profitträchtigen
Investitionsmöglichkeiten.
Jeden Tag umkreisen 2
Billionen Dollar Kapital
auf der Suche nach
profitträchtigen
Investitionsmöglichkeiten
den Erdball. Da sich eine
Investition in die
Produktion realer Werte
kaum mehr rentiert, hat
das Kapital die Strategie
der Heuschrecken entdeckt.
Diese setzen auf den Kauf
und Verkauf von Firmen,
bei denen sie die
Lohnkosten dramatisch
absenken (wie Blackstone
bei der Telekom), die sie
dann zerschlagen,
aufteilen und zu einem
überdurchschnittlichen
Profit weiterverkaufen.
Oder sie kaufen
Wohnsiedlungen auf,
kassieren die
Mieteinnahmen, lassen aber
die Wohnungen verkommen.
Doch auch in diesen
Übernahmen und Verkäufen
hat sich eine
Spekulationsblase
gebildet, die zu platzen
droht. Die
Übernahmeobjekte werden
nämlich nach der
Zerschlagung an die
nächste Heuschrecke
weitergereicht, welche die
gleiche Prozedur noch
extremer wiederholt. Auf
diese Weise sinken die
Profite, die sich aus
dieser Zerstörung von
Werten ergibt, ganz
schnell.
Es gibt eine riesige
Spekulationsblase, weil
die Investoren nicht
wissen, wo sie mit ihrem
Geld noch Profite erzielen
können. Kaufen,
übernehmen, zerschlagen,
weiterverkaufen etc. - die
Spekulationsblasen in der
allgemeinen
Aufschwunghysterie
entstehen, weil der
Kontakt zu den realen
Werten schon längst nicht
mehr vorhanden ist.
So warnt die Bank für
Internationalen
Zahlungsausgleich, (BIS -
das ist die gemeinsame
Bank der Zentralbanken der
westlichen
Industrienationen), vor
einem Absturz vergleichbar
mit der großen Depression
der 30er Jahre, der aus
der „Orgie bei den
Krediten" bzw. der
Verschuldung droht.
Auch wichtige Presseorgane
des Kapitals weisen schon
auf den drohenden
Zusammenbruch hin. So
schreibt die Washington
Post am 12. Juni 2007 über
die Blase bei der
Schuldenaufnahme für
Unternehmensübernahmen:
„Es ist unmöglich
vorherzusagen, wann der
magische Moment letztlich
erreicht wird und jeder
endgültig versteht, dass
die Preise die für diese
Unternehmen gezahlt werden
und die Schulden die dafür
aufgenommen werden nicht
mehr tragfähig sind. Wenn
es passiert, wird es nicht
hübsch anzusehen sein. In
großem Stil werden Aktien
und die Werte der Firmen
selbst fallen. Banken
werden schmerzhafte
Ausfälle bekannt geben,
manche Hedgefonds werden
schließen müssen und
Private Equity Firmen
werden nur enttäuschende
Gewinne erzielen.
Die deutsche Zeitschrift
‚Capital' schreibt am
6.6.2007 unter dem Titel
„Amerika steigt ab" über
die USA:
„Das Land hinkt neuerdings
beim Wachstum mit Raten
von zwei Prozent und
weniger hinter Europa und
Japan her, von den neuen
Stars China, Russland und
Indien ganz zu schweigen.
... Zum Beispiel in der
Rangliste der
Wettbewerbsfähigkeit, die
das World Economic Forum
jedes Jahr erstellt.
Bereits 2006 rutschten die
USA von Platz eins auf
Platz sechs ab.
... Drei Viertel aller
Nationen haben gegenüber
Amerika an
Wettbewerbsfähigkeit
gewonnen.
"Der fiskalische Tsunami
lauert direkt hinter dem
Horizont", warnt Isabell
Sawhill, Ökonomin der
Brookings Institution in
Washington.
Zudem gefährdet eine große
Hypothekenblase die
amerikanische Wirtschaft.
Aufgrund von steigenden
Immobilienpreisen haben
die Hausbesitzer in den
USA ihr Wohneigentum mit
hohen Hypotheken belastet
und sich mit diesem
geliehenen Geld den hohen
Lebensstandard geleistet.
Allerdings haben sich bis
jetzt ca. 6 Billionen
Dollar
Rückzahlungspflichten
angehäuft, von denen ein
wachsender Teil
auszufallen droht. Sollte
diese Hypothekenblase
platzen, droht eine
riesige Enteignung der
kleinen Leute in den USA
und ein weiterer Verfall
des Dollars.
Experten schätzen, dass
der Dollar um bis zu 30
Prozent überbewertet ist;
der Immobilienmarkt um bis
zu 50 Prozent. Beim
Platzen der Seifenblase
drohen nicht nur in den
USA Massenvertreibungen
aus den Wohnhäusern,
Hungersnot und Elend. Der
Lebensstandard der
amerikanischen Bevölkerung
könnte sich schlagartig um
30 Prozent - bis auf den
Standard eines
Schwellenlandes wie Mexiko
- verringern.
Informationen werden
vertuscht. Schlagzeilen in
2008 der Wirtschaftsbosse
waren nicht, wie viel
Profit sie realisiert
haben, sondern durch,
Steuerhinterziehung,
Korruption, Bespitzelung
und Datenklau. So wurden
viele Milliarden in
Deutschland vernichtet.
Glauben Sie mir das Beste
was Sie jetzt noch tun
können ist Ihr Vermögen
abzusichern.
Weltwährung
Gold
Gold behauptet seine Rolle
als sicherer und
werthaltiger Rohstoff in
Zeiten globaler
Unsicherheit. Gold ist die
einzig wahre Währung. „Wer
das Gold besitzt, bestimmt
die Regeln”. Gold ist die
einzige Währung, an die
keine Schulden gebunden
sind und die somit
Unabhängigkeit garantiert.
Gold erhält den
Kaufkraftwert: Es ist
statistisch bewiesen, dass
Gold langfristig die
Kaufkraft sicherstellt.
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